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Turnfahrt 2018

Am Samstagmorgen traten 10 Turnerinnen den jährlichen Turnerinnenausflug an. Dieser führte dieses Jahr nach Flawil. Dort angekommen nahmen die Turnerinnen den Schoggiweg in Angriff. Die informativen Tafeln über die Herkunft und Verarbeitung von Schokolade blieben vor lauter Geschnatter und Vorfreude auf den Genuss von Schokolade doch meist ungelesen. Deshalb hatten wir auch noch genügend Zeit bei schönstem Wetter draussen in der Anlage gemütlich zu Mittag zu essen. Um ein Uhr begann dann die süsse Führung durch die Schokoladen Fabrik Maestrani. Süss deshalb, da wir schon zur Einstimmung bei der süssen Versuchung zugreifen durften. In der folgenden Stunde erfuhren wir allerhand interessantes über die Herstellung der Schokolade, woher die einzelnen Zutaten kamen und wie die Schokolade hergestellt wird. Natürlich durften wir immer wieder probieren. Auch die neuesten Kreationen, die erst in der Testphase sind.  Nach so viel Schokolade probieren, waren alle froh, als es einen Kaffee gab, natürlich mit einem Schokolädeli. Da das Wetter so schön war, nahmen wir unseren Kaffee auf dem Balkon und fast alle nahmen den richtigen Ausgang. Nur eine Turnerin ging auf Abwege und brachte das Personal einmal kurz zum Sprinten, wir sind ja auch Turnerinnen.

Nun hiess es aber wieder die Rucksäcke anschnallen und den Weg zum Übernachten unter die Füsse zu nehmen. Unser Weg führte uns nach Degersheim durch Wald und Flur. Dort angekommen konnten wir unsere Jurte beziehen. Beim Spaghetti Plausch liessen wir den Abend langsam ausklingen. Nun traf auch noch Karin ein, die leider tagsüber noch eine andere Verpflichtung hatte und uns am Abend nachreiste.

Nach einer etwas frischen Nacht und dem Frühstück stiegen wir in den Zug nach Mogelsberg. Vom Bahnhof zum Baumwipfel Pfad führte der Weg etwas steil nach oben. Unser Führer Jürg erwartete uns bereits. Vom ihm erfuhren wir von der Idee bis zur Eröffnung ziemlich alles über den Baumwipfel Pfad, mit vielen persönlichen Anekdoten. Wir hatten auch an diesem Tag richtiges Wetterglück und konnten wieder draussen zu Mittag essen, entweder selber mitgebrachte Köstlichkeiten oder eine frisch gebratene Wurst.

Der Rückweg war um einiges leichter da es nur noch bergab durch das Dorf Mogelsberg ging. Auf dem Bahnhof mussten wir nicht lange auf den Zug nach Hause warten. Auch wenn es eine Turnerin gab, die ein Billette hatte, dass eigentlich nicht ganz zur geplanten Strecke passte. Nach einem kurzen Halt und Umsteigen in St. Gallen ging es dann nach Hause ins obere Rheintal. Im Zug wurde es auch langsam leiser, da sich doch schon die Müdigkeit breit machte.